Verband Deutscher Schulgeographen e.V.
Gemeinnütziger Verband für geographische Bildung und Umwelterziehung
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Bundesumweltwettbewerb 1998/99
Pressemitteilung

Ausgezeichnete Leistungen beim 9. BundesUmweltWettbewerb

Potsdam, 1. November 1999. Im Rahmen einer Festveranstaltung im GeoForschungsZentrum Potsdam(GFZ) wurden 49 Jugendliche und junge Erwachsene aus allen Teilen der Bundesrepublik für ihre ausgezeichneten Leistungen beim BundesUmweltWettbewerb geehrt. Auch in diesem Jahr hatte das Bundesministerium für Bildung und Forschung junge Menschen dazu aufgerufen, sich mit Umweltthemen aus dem eigenen Lebensbereich auseinander zu setzen.

"Vom Wissen zum Handeln" lautet das Motto des Leistungswettbewerbs, und so untersuchten die insgesamt 156 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur die Ursachen und Zusammenhänge von Umweltproblemen, sie erarbeiteten auch Lösungsvorschläge und setzten diese in die Tat um. Das breite Themenspektrum reichte dabei von der Untersuchung einer Feuersalamanderpopulation über die Initiierung einer Lokalen Agenda 21 und die Entwicklung von Internetseiten zum Artenschutz bis hin zum Bau eines Naturerlebnismobils. Auch in diesem Jahr war die Zahl der weiblichen Teilnehmer mit knapp 50 anders als bei vielen rein naturwissenschaftlichen Wettbewerben erfreulich hoch.

25 besonders gute und kreative Arbeiten wurden nun im GeoForschungsZentrum vorgestellt und mit einem der wertvollen Haupt- oder Sonderpreis sowie einer Urkunde gewürdigt. Die Hauptpreisträgerinnen und -preisträger hatten zusätzlich zu ihrem schriftlichen Wettbewerbsbeitrag noch eine Befragung durch eine 14-köpfige Fachjury bestanden.

Mit Geldpreisen bis zu 2000,- DM und einer mehrwöchige USA-Fachstudienreise des Ministeriums für Bildung und Forschung, einer Einladung zu einer Veranstaltung im Rahmen der EXPO 2000 wurden die Preisträgerinnen und Preisträger in Potsdam belohnt. Die Deutsche Umwelthilfe e. V. stellte für Arbeiten im Zusammenhang mit der Elbe und ihrem Einzugsbereich weitere Sonderpreise zur Verfügung, der Verband Deutscher Schulgeographen e. V. stiftete ebenfalls einen Sonderpreis für eine bemerkenswerte geowissenschaftliche Arbeit in Höhe von 500 DM.

Zusätzlich bietet die Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft mehreren Gewinnerinnen und Gewinnern Praktikumsplätze in ihren Forschungseinrichtungen an. Einige Jugendliche werden für das Auswahlverfahren der Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen.

Neben den Haupt- und Sonderpreisen wurden beim diesjährigen BundesUmweltWettbewerb 30 Anerkennungspreise in Form verschiedener Zeitschriftenabonnements bzw. Bildbänden der Umweitstiftung WWF-Deutschland vergeben.

Auch auf dem Sprung ins nächste Jahrtausend ist Umweltengagement gefragt. In Vertretung der Bundesministerin für Bildung und Forschung gab Ministerialdirigent Dr. Haase den 10. BundesUmweltWettbewerb frei. Einsendeschluss für die neue Wettbewerbsrunde ist der 15. März 2000. Junge Menschen ab der 9. Klasse und bis zum 22. Geburtstag können bis dahin ihre schriftlichen Arbeiten bei der Geschäftsstelle des BundesUmweltWettbewerbs, Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN), Olshausenstraße 62, 24098 Kiel, (Telefon 04 31/ 54 97 00) einreichen. Dort kann ein ausführlicher Leitfaden mit den Teilnahmeunterlagen angefordert werden. Nähere Informationen gibt es auch im lnternet unter www.ipn.uni-kiel.de (dort "Wettbewerbe" an- klicken).