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Der 38. Bundeswettbewerb 
"Jugend forscht" 
wurde vom 22. bis 25. Mai 2003 in Ludwigshafen ausgerichtet. 

Die Sonderpreise des 
Verbandes Deutscher Schulgeographen
 
und der 
Deutschen Gesellschaft für Geographie
 
wurden in einer Abendveranstaltung am 
Samstag, 24. Mai 2003, vom 1. Vorsitzenden des VDSG und 
dem Präsidenten der DGfG überreicht.

logo.jpg (9916 Byte)    Sonderpreis des    
Verbandes Deutscher Schulgeographen e.V.
in Höhe von 1000 EUR


Preisträger Thorsten Merse (19) und ein Ausschnitt aus seinem Stand 

Thorsten Merse, Gymnasium Bersenbrück, Niedersachsen: "Die Gewässerstrukturanalyse am Beispiel des Thiener Mühlenbaches"
Greift der Mensch in die Natur ein, kann so manches Gewässer und sein Ökosystem großen Schaden nehmen. Wie steht es um den Thiener Mühlenbach? Thorsten Merse untersuchte den Bach, der quasi vor seiner Haustür fließt, mit Hilfe der Gewässerstrukturanalyse. Diese Methode wird erst seit kurzem herangezogen, um das äußere Erscheinungsbild von Fließgewässern zu bewerten. Dabei werden Auen-, Uferstrukturen oder Ströumungsverhalten berücksichtigt und der Bach erhält zum Schluss ein ökologisches Prädikat. Thorsten Merse stellte fest, dass der Thiener Mühlenbach - obwohl er durch den Menschen gefährdet ist - noch naturnahe Strukturen aufweist. Er sollte deshalb besonders geschützt werden. Die Methode der Gewässerstrukturanalyse bewertet der Jungforscher positiv, da sie einfach durchzuführen ist und ein sehr differenziertes Bild des Baches abgibt (aus "Siegerliste" von Jugend forscht 2003).

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logo.jpg (9916 Byte)    Sonderpreis der    Image23.gif (4386 Byte)
Deutschen Gesellschaft für Geographie e. V. 
in Höhe von 1000 EUR


Anne Kristin Kelch (18), Hanna Waeselmann (18), Gymnasium Heidberg, Hamburg:
"Pionierabrbeit im Eis des Svinafellsjokull."
Der Svinafellsjokull ist ein Talgletscher des Vatnajokull, dem größten Gletscher Europas. Bisher  wurde der isländische Gletscher noch nicht wissenschaftlich untersucht. Anne-Kristin Kelch und Hanna Waeselmann reisten nach Island, um den mächtigen Gletscher in Augenschein zu nehmen. Sie löcherten den Eisberg, um ihm Proben zu entlocken. Mit insgesamt fünf Metern Gletschereis im Gepäck ging's zurück nach Hause. Im Labor unterzogen sie das Eis einer gründlichen Analyse. Ihre Ergebnisse erlauben den Jungforscherinnen erste Hinweise auf Alter, Entstehungsgeschichte und Bewegungsverhalten des Gletschers - und die Hoffnung, möglicherweise den Grundstein für die weitere geologische Erforschung des Vatnajokulls gelegt zu haben (aus "Siegerliste" von Jugend forscht 2003).

         narzisse.jpg (5057 Byte)Herzlichen Glückwunsch!

 

Weitere Auskünfte (Broschüren zu Jugend forscht 2002, Auskunft über Jugend forscht 2003) bei
Bundeswettbewerbsleitung Stiftung Jugend forscht e.V.
Baumwall 5, 20459  Hamburg
Telefon (040) 3747090, Telefax (040) 37470999 
http://www.jugend-forscht.de

Übrigens:
Haben Sie es schon geschafft, einen Schüler oder eine Schülerin 
zur Teilnahme im Bereich Geo- und Raumwissenschaften zu gewinnen?


(... Oder nicht? Na ja, vielleicht klappt es dieses Jahr - 
Sie wissen: Anmeldung bei Jugend forscht immer  der 30. November.)

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