Der 39. Bundeswettbewerb 
"Jugend forscht" 
wurde vom 13. bis 16. Mai 2004 in Saarbrücken ausgerichtet. 

Die Sonderpreise des 
Verbandes Deutscher Schulgeographen
 
und der 
Deutschen Gesellschaft für Geographie
 
wurden in einer Abendveranstaltung am 
Samstag, 15. Mai 2004, vom Referenten des VSG für 
Schülerwettbewerbe, Herrn Volker Huntemann, überreicht.


   Sonderpreis des    
Verbandes Deutscher Schulgeographen e.V.
in Höhe von 1000 EUR

Der Sonderpreis des VDSG ging an 
Nora-Corinna Altmeyer (13 Jahre), Saarbücken, 
Felix Groß (12 Jahre), Riegelsberg, 
Mathias Palm (13 Jahre), Riegelsberg,
alle vom Gymnasium am Schloss, Saarbrücken, für ihre Arbeit

FORSCHUNG AUS DER VOGELPERSPEKTIVE. 
Beflügelt unterwegs - drei Orte im Vergleich

Begeistert vom Fliegen fanden die drei Preisträger schnell ihr Thema: Ein Überblick über verschiedene Dörfer aus der Vogelperspektive. Mit Nora-Corinna Altmeyers Vater flog das Forschertrio über den deutsch-französischen Grenzbereich und fotografierte dabei drei Orte, deren Strukturen besonders auffielen. Anhand von Koordinaten wurden die Orte auf der Karte bestimmt: Gréning, Reifenberg und Bliesransbach. Die drei jungen Forscher verglichen die Entwicklung der Siedlungen und die landwirtschaftliche Nutzung miteinander und berücksichtigten dabei auch die Auskünfte der Einheimischen. Fazit: Es handelte sich um zwei Straßendörfer und ein  Haufendorf. Die früheren Bauerndörfer werden heute als Wohnorte genutzt. Zum Arbeiten und Einkaufen fahren die Bewohner in nahe gelegene Städte. (Text nach: Jugend forscht, Siegerliste 2004) 

 

   Sonderpreis der   
Deutschen Gesellschaft für Geographie e. V. 
in Höhe von 1000 EUR

Der Sonderpeis der DGfG ging an
Mario Christoffer (18 Jahre), Eisenhüttenstadt,
Tilo Berger (18 Jahre), Eisenhüttenstadt,
Toni Böhme (17 Jahre), Neuzelle,
alle aus der Gesamtschule 3, Eisenhüttenstadt, 
für ihre Arbeit

SCHÖNER WOHNEN
Umbaukonzept für den VI. Wohnkomplex in Eisenhüttenstadt.

Viele leerstehende Wohnungen und brachliegende Flächen im VI. Wohnkomplex in Eisenhüttenstadt machen dieses Stadtviertel derzeit wenig attraktiv. Die drei Preisträger haben sich als Stadtplaner ihrer Heimatstadt betätigt, um die Lebens- und Wohnqualität wieder zu erhöhen. Das Konzept: Leer stehende, aber auch bewohnte Wohnungen müssten abgerissen, kleine Parkanlagen, eine Promenade sowie eine große Mehrzweckhalle neu errichtet werden. Vor allem die neu angelegten Gärten und Parks sollten eine Möglichkeit darstellen, dass Alt und Jung gemeinsame Plätze des Verweilens und der Freizeitgestaltung vorfinden, die ein kommunikativeres Zusammenwohnen ermöglichen. (Text nach: "Siegerliste" von Jugend forscht 2004).

         Herzlichen Glückwunsch!


 

Weitere Auskünfte  bei
Bundeswettbewerbsleitung Stiftung Jugend forscht e.V.
Baumwall 5, 20459  Hamburg
Telefon (040) 3747090, Telefax (040) 37470999 
http://www.jugend-forscht.de

Übrigens:
Haben Sie es schon geschafft, einen Schüler oder eine Schülerin 
zur Teilnahme im Bereich Geo- und Raumwissenschaften zu gewinnen?


(... Oder nicht? Na ja, vielleicht klappt es dieses Jahr - 
Sie wissen: Anmeldung bei Jugend forscht immer  der 30. November.)

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