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Aktualisierung: 22.05.00
Der Bundeswettbewerb "Jugend forscht 2000"
fand
vom 18. bis 21. Mai 2000 im Heinz-Nixdorf-Museumsforum in Paderborn statt.
Sieger im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften und
Preisträger des Sonderpreises des
Verbandes Deutscher Schulgeographen e.V.
im Wert von 2000 DM
wurden
Carolin Porschen (19 Jahre)
Julia Schwickardi (19 Jahre)
vom Görres-Gymnasium in Koblenz
(Rheinland-Pfalz)
für ihre Arbeit
"Einkaufen - egal, wo?
Untersuchung von Haupteinkaufsstraßen
auf zunehmende Uniformität im
Vergleich der Städte Koblenz - Bonn - Trier."

"Carolin Porschen und Julia
Schwickardi untersuchten die Haupteinkaufsstraßen von Koblenz, Bonn und Trier
auf zunehmende Uniformität. In ihrer Arbeit griffen sie ein stadtgeographisches
Thema auf, das nicht nur Städteplaner und Geschäftsleute, sondern auch
Kommunalpolitiker aufmerksam zur Kenntnis nehmen sollten. Die Schülerinnen
haben in fachmethodisch exakter Weise Abgrenzungskriterien für
Haupteinkaufsstraßen entwickelt und diese daraufhin systematisch untersucht.
Dabei nutzten sie ein breites Spektrum von empirischen Methoden. In ihrem Fazit
beschränken sie sich nicht darauf, die möglichen Gefahren einer Uniformität
aufzuzeigen. Sie machen den Entscheidungsträgern auch konkrete Vorschläge zur
aktiveren Gestaltung der Einkaufszentren. Die jungen Forscherinnen haben damit
frühzeitig ein Thema aufgegriffen, das in Zukunft eine entscheidende Rolle bei
der Entwicklung der Innenstädte spielen wird."
Preisträger des Sonderpreises der Deutschen
Gesellschaft für Geographie e.V.
im Wert von 2000 DM wurden
Nadine Soltwisch (19 Jahre)
Silke Pretzlick (19 Jahre)
Anna Zaubitzer (19 Jahre)
vom Gymnasium Heidberg in Hamburg für ihre Arbeit
"Lavagestein unterm Mokroskop.
Sind das Vulcanello-Plateau und der Fossa-Vulkan
auf der Insel Vulcano Vulkangeschwister?"

"Stromboli, Ätna, Vesuv - aus
Sicht eines Vulkanforschers bietet Italien mannigfaltige Reize. Auch Nadine
Soltwisch, Silke Pretzlick und Anna Zaubitzer zog es in den Süden, genauer
gesagt auf die nördlich von Sizilien gelegene Insel Vulcano. Dort nahmen sie
zwei verschiedene Schlote genau unter die Lupe. Unter anderem sammelten die
Jungforscherinnen fleißig Gesteinsproben, um deren chemische Zusammensetzung
und kristalline Beschaffenheit im Detail zu analysieren. Der Vergleich der
beiden Nachbar-Vulkane legt nahe: Trotz ihrer sehr unterschiedlichen Gestalt
sind sie anscheinend "Geschwister", werden also vermutlich vom selben
Magma gespeist."
Herzlichen
Glückwunsch!

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