Verband Deutscher Schulgeographen e.V.
Verband für geographische Bildung und  Nachhaltigkeitserziehung in Deutschland
- Landesverband Baden-Württemberg -

 

 

logo.jpg (9916 Byte)                                                                Image19.gif (35476 Byte)

Der 34. Bundeswettbewerb "Jugend forscht 1999" wurde zusammen mit der Bayer AG in der Zeit vom 27. bis 30. Mai 1999 in Leverkusen ausgerichtet. Die Sonderpreise des Verbandes Deutscher Schulgeographen und der Deutschen Gesellschaft für Geographie wurden in einer Abendveranstaltung am Samstag, 29. Mai 1999, vom 1. Vorsitzenden des VDSG Dr. Schallhorn - zugleich Präsidiumsmitglied der DGfG - überreicht.


logo.jpg (9916 Byte)    Den Sonderpreis des    klogo.gif (1982 Byte)
Verbandes Deutscher Schulgeographen e.V.
in Höhe von 2000 DM  erhielten
die Teilnehmer aus Baden-Württemberg
Andreas Kohn (Rupert-Neß-Gymnasiums Wangen),
Michael Weidenauer (Graf-Zeppelin-Gymnasium Friedrichshafen)und
Carola Schulz (Montfort-Gymnasium Tettnang)

für ihre Arbeit

"Gefährliche Riesenwellen - Entstehung von Tsunamis"

tsu_schr.jpg (12382 Byte)              tsu.jpg (14022 Byte)

Tsunamis sind Riesenwellen, die meist durch Seebeben in den Ozeanen ausgelöst werden. Im Gegensatz zu Wellen, die vom Wind erzeugt werden, reicht die Bewegung der Wasserteilchen bis zum Meeresboden hinab. Auf dem freien Ozean erheben sich Tsunamis kaum über die normalen Wellen. Erst in Ufernähe zeigt sich ihr wahres Gesicht: Dort steigen sie zu meterhohen Wellenwänden an, die große Zerstörungen bewirken. Die drei Jufos  haben sich in der Fachliteratur über Tsunamisbeobachtungen informiert, bevor sie mit einem selbstgebauten Wellenkananal die grundlegenden Eigenschaften der Riesenwellen im Experiment simulierten. (Aus der "Siegerliste" von JuFo1999)

logo.jpg (9916 Byte)    Den Sonderpreis der    Image23.gif (4386 Byte)
Deutschen Gesellschaft für Geographie e. V. 
in Höhe von 2000 DM  erhielt
der Teilnehmer aus Rheinland-Pfalz

Christoph Eul (Wiedtal-Gymnasium Neustadt/Wied)
für seine Arbeit "Altes Eisen rostet nicht - Untersuchungen zur frühmittelalterlichen Eisenverhüttung im Raum Obersteinebach / Peterslah".


erz.jpg (14179 Byte)                              erz1.jpg (14217 Byte)

                     Seit Jahrhunderten sind die Vorfahren von Christoph Eul Bergleute. Kein Wunder also, daß das Interesse Christophs wuchs, als er in der Umgebung seiner Heimatstadt Überreste einer regen Eisenverhüttung im frühen Mittelalter fand: zunächst einen Schlackenplatz, dann einen ersten und im weiteren Umfeld noch 15 weitere Öfen. Aus den Schlackerückständen konnte der 19jährige Jufo hochrechnen, daß an diesem Standort enorme Mengen reinen Eisens produziert wurden. Für die Beheizung diente das Holz der Umgebung, und auch die anderen Rohstoffe wie Erz, Lehm und Wasser fanden sich in der Nähe. Die aufsehenerregenden Ergebnisse des jungen Forschers führten dazu, daß das Landesamt für Denkmalpflege anbot, die Ausgrabungen demnächst in großem Stil weiterzuführen.  
(Aus der "Siegerliste" von JuFo1999.)
Die Arbeit errang im Bereich "Geo- und Raumwissenschaften" den 3. Platz. Christoph Eul wurde von der Bundesregierung zu einem Forschungsaufenthalt in den USA eingeladen.


 

Wir hoffen, daß beide Preisträger ihre Arbeiten im Rahmen des Deutschen Geographentages in Hamburg Anfang Oktober 1999 ausstellen werden.

logof1~1.jpg (7650 Byte)


Weitere Auskünfte (Broschüren, Auskunft über Jugend forscht 2000) bei
Bundeswettbewerbsleitung Stiftung Jugend forscht e.V.
Baumwall 5, 20459  Hamburg
Telefon (040) 3747090, Telefax (040) 37470999 und über Homepage.

Übrigens:
Haben Sie es schon geschafft, einen Schüler oder eine Schülerin zur Teilnahme im Bereich Geo- und Raumwissenschaften zu gewinnen?    ......... 

narzisse.jpg (5057 Byte)Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!

(... Oder nicht? Na ja, vielleicht klappt es dieses Jahr - S
ie wissen: Anmeldung bei Jugend forscht immer  der 30. November.)

logo.jpg (9916 Byte)    zurück