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Bundesverdienstkreuz für Dieter Richter Der Bundespräsident hat Herrn StD i. R.
Dr. Dieter Richter (Burgwedel) in Anerkennung seiner besonderen Verdienste um
das Allgemeinwohl das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik
Deutschland verliehen. Dieter Richter war von 1990 bis 1998 der
1. Vorsitzende des Verbandes Deutscher Schulgeographen. In dieser Zeit gelang ihm die Zusammenführung der
deutschen Schulgeographie nach der „Wende“ unter dem Dach des VDSG. Er war
maßgeblich beteiligt an der Gründung der Deutschen Gesellschaft für
Geographie, deren Vizepräsident er in den ersten Jahren ihres Bestehens war.
Seine besondere Mühe galt dem Zusammenhalt der deutschen Geographie in der
Schule. Deshalb wurden unter seiner maßgeblichen Anregung und Mitwirkung
einerseits die „Leipziger Erklärung zur Bedeutung der Geowissenschaften in
Lehrerbildung und Schule“ sowie andererseits die „Würzburger Erklärung“
erarbeitet; in der einen sprechen sich die Vertreter der Geowissenschaften in
der Alfred-Wegener-Gesellschaft für die angemessene - und das heißt heute:
verstärkte - inhaltliche Berücksichtigung der Geowissenschaften in
Lehrerbildung und Unterricht aus; in der anderen bekunden die Fachverbände
für Geographie, Geschichte, Gemeinschaftskunde/Politik den notwendigen
Zusammenhalt der drei Fächer in der Schule und sprechen sich dafür aus, dass
keines der drei Fächer im Fächerkanon benachteiligt werden soll. Neben seiner
Verbandstätigkeit nahm Dieter Richter mit zahlreichen Beiträgen großen Anteil
an der didaktischen Diskussion im Fach Geographie und widmete sich in seinem
eigentlichen Hauptberuf der Ausbildung der Referendare am Studienseminar
Hannover. In seinem Heimatort Burgwedel war er viele Jahre Leiter der
Volkshochschule. Der Präsident der Region Hannover verlieh
Dieter Richter das Ordenszeichen und die Verleihungsurkunde in einer
Feierstunde am 24. Januar 2003 in Burgwedel. |
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