Verband Deutscher Schulgeographen e.V.
Verband für geographische Bildung und  Nachhaltigkeitserziehung in Deutschland
- Landesverband Baden-Württemberg -

 

 

klogo.gif (2035 Byte)
Der Verband Deutscher Schulgeographen setzt sich zur Sicherung und Stärkung geographischer Bildung unserer Bevölkerung für einen eigenständigen Fachunterricht Geographie / Erdkunde an den Schulen ein.

klogo.gif (2035 Byte)
Zur Sicherung und Stärkung geographischer Bildung unserer Bevölkerung muß aus organisatorischen, fachlichen, pädagogischen und entwicklungspsychologischen Gründen in allen Schularten und Klassenstufen Geographieunterricht
mindestens zweistündig erteilt werden.

klogo.gif (2035 Byte)
Zur Sicherung und Stärkung geographischer Bildung unserer Bevölkerung wendet sich der VDSG damit gegen Bestrebungen, Fachinhalte und Fachmethoden nur in Integrationsfächern oder möglichen außerunterrichtlichen Bereichen ("Projekte") zu unterrichten.


 klogo.gif (2035 Byte)
Die Bundesarbeitsgemeinschaft junger Lehrer/innen im Philologenverband (BUAG)
hat zum Thema "Fachübergreifender und fächerverbindender Unterricht" Positionen und Forderungen formuliert (Profil Januar/Februar 199, S. 29):

1. Die Transzendierung des Faches
Das Zauberwort Fächerübergreifender Unterricht
ist vom Inhalt her nichts Neues. Das Verknüpfen des fächerzentrierten und fächerverbindenden Lernens, damit neben dem Erkennen von Fakten und
Strukturen das Verstehen des Zusammenwirkens der Einzelteile
bewußt wird, findet im Unterricht statt, ohne dies zum Programm zu erheben.

2. Vernetztes Wissen - Vorausssetzung für vernetztes Denken
Die Fähigkeit zur Vernetzung zwischen verschiedenen
Aufgabenfeldern ( = Fächern), Inhalten und
Fragestellungen erwächst allein aus der
soliden Fachkenntnis im einzelnen Fach.

3. Systematischer Aufbau von Wissen
Unterricht und schulisches Lernen
benötigen eine Engführung im Fach, wenn sie angesichts
denkbarer Konstruktionen nicht der drohenden Beliebigkeit zum Opfer fallen sollen.

4. Neue Organisationsform des Unterrichts
Fächerverbindender Unterricht als Ersatz des Fachunterrichts
verändert die bestehenden Strukturen und
erfordert eine völlig neue Lernsituation.

5. Mehr selbständige Arbeitsformen
An den Fachunterricht stellt die BUAG die Forderung, den lehrgangsorientierten Unterricht, dessen vorrangige Zielsetzung in der Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten liegt, zugunsten von Unterrichtsformen zu relativieren,
die verstärkt den Schülern die Möglichkeit bieten, eigene Fragen und eigene
Interessen in den Lernprozeß einzubringen und diesen für selbstgewählte Wege der Auseinandersetzung mit dem Thema zu eröffnen.

6. Fachlichkeitsprinzip als Strukturprinzip bleibt unverzichtbar
Fächer sind und bleiben stabile Rahmen für das Lehrerhandeln. Sie sind die BAsis sequentiellen und kumulativen Lernenes und die Grundlage der Beurteiklung von Lernfortschrittren.

Das Fachwissen besitzt einen Primat, und das Fachwissen ist Grundlage für die die berufliche Handlungsfähigkeit prägenden Schlüsselqualifikationen.


klogo.gif (2035 Byte)
zurück