Für die Aufteilung der
Standards zwischen den Fächern Gemeinschaftskunde und Geographie gibt es von
Seiten des Kultusministeriums keine genau einzuhaltenden Vorgaben, sondern nur
eine Empfehlung.
Gemeinschaftskunde ist als Leitfach für Wirtschaft vorgesehen, was bedeutet ,dass hier auch die Notenanteile für Wirtschaft einfließen.
Dies heißt jedoch nicht, dass
keine Wirtschaftstandards in der Geographie unterrichtet werden, sondern die
Geographie kann sich auch hier
einbringen.
An diesem Punkt setzt nun der
Spielraum, den die einzelnen Schulen haben ein. Ein in Kooperation zwischen beiden
Fächern sinnvoll umgesetztes
Kerncurriculum entscheidet nicht nur über die Qualität des Unterrichts , sondern
auch über eine sachlich begründete Stundenaufteilung zwischen Gemeinschaftskunde
und Geographie.
Natürlich ist es so, dass wir
Geographen bei der Durchsicht der Standards sehr viele raumbezogene Fachinhalte
anbieten können, um die
Wirtschaftsstandards in Abstimmung mit Gemeinschaftskunde zu füllen.
Ein Beispiel wie dies möglich
sein kann, wurde von der Fachschaft Geographie des Schlossgymnasium in
Kirhchheim u.Teck erstellt, das wir hier Ihnen vorstellen möchten. Ein solches Umsetzungsbeispiel macht
sodann auch eine paritätische Aufteilung der Stunden zwischen Gemeinschaftskunde
und Geographie notwendig.