Standort Bremen / Bremerhaven

 

Bremen

Geographisch-topographische Übersicht

Kleine Stadtgeschichte

Bevölkerung

Wirtschaft

Universum Science Center

 

  Bremen  

          [Quelle: Statistisches Landesamt Bremen (Hrsg., 1999). Bremen in Zahlen. Ausgabe 99.]

Lage im Gradnetz

Stadt Bremen

(am Markt)

8° 48´30´Länge östlich vom Greenwich

53° 04´38´´ nördliche  Breite

Stadt Bremerhaven

(Bürgermeister-Smidt-Gedächtnis-Kirche)

8° 34´48´´ Länge östlich von Greenwich

53° 32´45´´ nördliche Breite

 

Größte Längen- und Breitenerstreckung

Stadt Bremen 38 km Länge     16 km Breite
Stadt Bremerhaven 15 km Länge        8 km Breite

Flächennutzung

Land Bremen (Gesamtfläche)

40 428 ha

  • Stadt Bremen (Gesamtfläche)

          darunter: Gebäude- und Freifläche

                         Erholungsfläche

                         Agrarfläche

32 665 ha

11 385 ha

   2 600 ha

  10 802 ha

  • Stadt Bremerhaven (Gesamtfläche)

          darunter: Gebäude- und Freifläche

                         Erholungsfläche

                         Agrarfläche

7 763 ha

2 212 ha

    587 ha

  1 177 ha

Quellen: 

Hanefeld, H.(1980). Exkursionen in Bremen. -In: Exkursionen in                                                       Nordwestdeutschland und angrenzenden Gebieten. Kiel

Statistisches Landesamt Bremen (Hrsg., 1999). Bremen in Zahlen.   Ausgabe 99

Weser-Kurier (Hrsg., 1980-88). Kleines Bremer Lexikon

              

Bremen

um 200 bis 400 n. Chr. Siedlungen der Chauken auf der Geest und dem langen  Dünenzug entlang der Weser, auf dem heute die ältesten Stadtteile liegen.
782 n. Chr. erstmalige Erwähnung Bremens    
787  Willehad wird Bischof  mit Sitz in Bremen  
789  Weihe der ersten Bischofskirche zu Bremen
860 Einweihung einer neuen Basilika durch Bischoff Ansgar
956 Kaiser Otto I. verleiht Bremen das Marktrecht und der Kirche (Erzbischof Adaldag) Bann, Zoll und Münze. Der Kaiser sicherte den Bremer Kaufleuten Schutz zu.
1043-1072 Die Stadt wird unter Bischof Adalbert zum geistigen Mittelpunkt des nordischen Raums, Eröffnung wichtiger Handelswege nach Nordeuropa.
Anfang des 12.Jh. Beginn der Kultivierung der umliegenden Moorgebiete durch Bremer Erzbischöfe

1358

Bremen tritt dem Bund der Hanse bei.
1404 Errichtung des steinernen Rolands als Symbol der Stadtfreiheit auf dem Marktplatz . Er hatte einen hölzernen Vorgänger, der 1366 von den Soldaten des Erzbischofs verbrannt wurde.
1405-1409 Bau des Rathauses
1646 Bremen als Freie Reichsstadt anerkannt (Linzer Diplom)
1806 Bremen wird als Freie Hansestadt souveräner Freistaat.
1849 Bremen erhält erste demokratische Verfassung.
1888 Bremen wird an das deutsche Zollgebiet angeschlossen, Korrektion der Unterweser, Eröffnung des Freihafens.
1939-45 Während des zweiten Weltkriegs wird Bremen zu 62%, die Häfen zu 90% zerstört.
1947 Bremen erhält als Bundesland seine Landesverfassung.
1968 Eröffnung des Containerterminals in den Neustädter Häfen.
1971 Beginn des Lehrbetriebs in der neuen Universität
1983 Die "AG Weser" wird als Großwerft nach 139 Jahren geschlossen.
1984 Fertigstellung der neuen Produktionsstätte von Daimler-Benz, Eröffnung des Güter-Verkehrs-Zentrums in den Neustädter Häfen
1985 Gründung des Innovations- und Technologiezentrums
1989 Bau des 146 m hohen Fallturms auf dem Universitätsgelände
2000 Bau des Expo-Projektes "Universum Science Center" mit Ausstellungen zum Thema "Expedition Mensch" und "Expedition Erde", Mitwirkung der Geowissenschaften der Universität Bremen; auch nach der Expo zu besichtigen.

Bremerhaven

   
1827 Staatsvertrag zwischen der Freien Hansestadt Bremen und dem Königreich Hannover über den Erwerb von Hafenflächen an der Geestemündung, 1830 legt das erste Schiff in Bremerhaven an.  
1837 Bremerhaven erhält vorläufige Gemeindeordnung, die Bevölkerung ist von 19 (1827) auf über 1000 angewachsen.
1857/63 Bau eines Handelshafens in Geestemünde als hannoversche Konkurrenz zu Bremerhaven
1862 Eröffnung der Geestebahn von Bremen nach Geestemünde/Bremerhaven
1868 Hannover und damit auch Geestemünde werden preußisch.
1891-96  Bau des Fischereihafens I in Geestemünde
1892-97    Erweiterung des Kaiserhafens mit neuer Kaiserschleuse und Lloydhalle 
1861-1905 Bremen erwirbt das für Hafenerweiterungen notwendige Gebiet von Hannover und Preußen. Die bremische Enklave wurde immer dichter von preußischen Nachbargemeinden umschlossen.
1921-25  Bau des Fischereihafens II
1924    Geestemünde und Lehe werden zu Wesermünde vereinigt
1924-27 Bau der Kolumbuskaje mit dem neuen Personenbahnhof
1939 Die Ländergrenzen innerhalb des Gemeinwesens fallen, Bremerhaven wurde dem preußischen Wesermünde einverleibt, lediglich die Überseehäfen blieben stadtbremisch.
1944-45    Wesermünde wird durch Luftangriff am 18.09.44 schwer getroffen. Zerstörungen in Alt-Bremerhaven 97%, Geestemünde 75% und Lehe 12%.  
1945 Besetzung der Stadt durch englische Truppen. Wesermünde wird Teil der us-amerikanischen Exklave Bremen. 

1947   

Eingliederung Wesermündes in das neue Bundesland Bremen. Die Stadt wird in Bremerhaven umbenannt und gibt sich eine eigene Verfassung. 
1961 Fertigstellung des Geestesperrwerks und der Kennedybrücke
  1968    Baubeginn des Container-Terminals im  Überseehafengebiet, der bis in die Gegenwart weiter ausgebaut wird.

1971

Fertigstellung des Container-Terminals I

 1971  

Eröffnung des Deutschen Schifffahrtmuseums
1972 Die Schichau-Werft entsteht an der Geeste/Nähe Stadthalle
1979 Das Land Bremen erwirbt das Anwesen der stillgelegten Karlsburg-Brauerei für die Erweiterung der Hochschule

1980

Gründung des Alfred-Wegener-Instituts für Polarforschung
1982 Letzte Fahrt der Straßenbahn, Fertigstellung des Columbuscenters
1985 Fertigstellung des Erweiterungsbaus der Hochschule
1986 Die Rickmers-Werft schließt ihren Standort an der Geeste, Der Neubau des Alfred-Wegner-Instituts am Alten Hafen wird fertiggstellt, Erste Sail
1988 Die Sieghold-Werft schließt den Betrieb
1990 Fertigstellung Container-Terminal II
1991 Einweihung des Historischen Museums an der Geeste
1992 Der erste Teilabschnitt des „Schaufenster Fischereihafen“ wird eingeweiht
1993 Die ehemalige Erzkaje wird zum Autoterminal,Verlagerung des Erzumschlags nach Bremen. Der Standort Bremerhaven der US-Armee wird geschlossen, Umwidmung des Areals in ein Gewerbegebiet
1996 Fusion Schichau/Seebeck-Werft und Verlagerung von Schichau in den Fischereihafen
1997 Fertigstellung Container-Terminal III
1998 Der zweite Erweiterungsbau der Hochschule und das Auswandererdenkmal “The Last Step” werden eingeweiht
1999 Das Kaufhaus Horten schließt
2000

Der erste Erweiterungsbau des Deutschen Schifffahrtsmuseums wird eingeweiht

2001 Fertigstellung der neuen Fischereihafenschleuse und des Neubaus des Alfred-Wegener-Instituts am Handelshafen
2004 Neueröffnung des “Zoo am Meer” nach Totalumbau
2005 Das Auswandererhaus wird eingeweiht, Beseitigung des Neuen Lunesiels im Rahmen der Deicherhöhung, Fertigstellung des Neubaus der Hochschule, Haus S auf dem Gelände des früheren Stadtbads
2006 Fertigstellung der Schleuse Neuer Hafen, Landeszentralbank wird Hotel “Amaris”
2007 Die neue Deutsche Antarktisstation “Neumayer III” wird vorgestellt
2008 Letzter Werftaufenthalt der “Queen Elizabeth II” in der Lloydwerft, “Zoo am Meer” wird 80 Jahre alt, Beschluss zum 2. Erweiterungsbau des Deutschen Schiffahrtsmuseums, Fertigstellung des Hotels “Sail City”
2009 Einweihung des Kunstmuseums neben dem Stadttheater und des Klimahauses, Einstellung des Seebäderverkehrs nach Helgoland, Fertigstellung des Container-Terminals IV, Start für den Umbau des Hauptbahnhofs, Militärverwaltung am Leher Tor wird Hotel “Adena”
2009 - 2011 Neubau der Kaiserschleuse
2010 Profanierung der St.-Nikolaus-Kirche in Wulsdorf, Bremerhaven erhält einen Gebietszuwachs durch den Ankauf der Luneplate, Kaserne “Roter Sand” wird “Havenhostel”

Quelle: nach Statistisches Landesamt Bremen (Hrsg.). Bremen in Zahlen.   Ausgaben 1990 und 1999

Bevölkerung

Land Bremen:  667 965         Stadt Bremen: 543 279       Bremerhaven: 124 686

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Quelle: Statistisches Landesamt Bremen (Hrsg., 2000). Bremen in Zahlen.   Ausgabe 2000

Beschäftigtenstruktur im Land Bremen 1999

Entwicklung der Beschäftigtenzahlen

Land Bremen

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Beschäftigte im Land Bremen (Branchenauswahl)

  1998 1999
Beschäftigte insgesamt 278 227 278 457
Land-, Forst-, Fischereiwirtschaft        920 946
Energiewirtschaft, Wasserversorgung,      3 509 3 267
Bergbau, Gew.v.Steinen/Erden 299 289
Verarbeitendes Gewerbe

darunter: Maschinenbau

              Fahrzeugbau

              Elektrizitätserzeugung

             Fischverarbeitung

Kaffee- und Teeindustrie

   67 747

     5 424

    24 735

      3 594

    3 186

    1 369

65 992

5 464

24 404

3 295

3 061

1 380

Baugewerbe       17 803 17 063
Handel       46 441 44 529
Verkehr, Nachrichtenübermittlung       30 179 30 119
Kreditinstitute, Versicherungsgewerbe

      10 771

10 516

Gesundheits-, Veterinär-, Sozialwesen

      28 696

29 975

Grundstücks-, Wohnungswesen, Vermietung beweglicher Sachen       25 663 29 204
Öffentl.Verwaltung, Sozialversicherung

       13 381

12 935

sonstige öffentl. und persönl.Dienstleistungen         15 420 16 468

 

Universum Science Center

 

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Das neue Science-Center, von Geowissenschaftlern mitgestaltet, führt den Besucher auf eine fantastische und spannende Reise in drei große Bereiche: Erde, Mensch, Kosmos.

                         

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Die Welt steckt voller Fragen.
Unter dem Motto Hingehen - Staunen - Entdecken und den Themenschwerpunkten Mensch – Erde – Kosmos bietet das Universum® Science Center Bremen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen faszinierenden Einstieg zu den Geheimnissen unseres Universums.
In einem spektakulären Gebäude mit über 4.000 m² Ausstellungs- und Erlebnisfläche und mehr als 200 sog. Exponaten zum Selbstexperimentieren werden die Besucher zu Forschern und Entdeckern.
Öffnungszeiten:
Täglich 10.00 – 19.00 Uhr
Mittwochs 10.00 – 21.00 Uhr
Wiener Straße 2, 28359 Bremen, www.universum.bremen.de
Erwachsene DM 16,00
Ermäßigte DM 10,00